Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich die Soziale Arbeit stetig weiterentwickelt. Jane Addams war eine der ersten Sozialarbeiterinnen weltweit, die damit begann, die Soziale Arbeit als Wissenschaft zu etablieren. Seither hat sich das Selbstverständnis Sozialer Arbeit permanent gewandelt. Das Handeln Sozialer Arbeit ist auf den Alltag bzw. die Lebenswelt (Hans Thiersch) der hilfesuchenden Person ausgerichtet. Diese Lebenswelt ist extrem komplex und sie ist in ein gesamtgesellschaftliches „System“ eingebettet (Staub-Bernasconi). Soziale Arbeit will sich als die gesellschaftliche Antwort auf soziale Problemlagen verstanden wissen.
Aufbauend auf den Theorien, die als Basis der Profession betrachtet werden können, wurde auch viel über die Methoden Sozialer Arbeit geschrieben. Neben der grundlegenden Frage – Was ist eine Methode? – wurde daran anknüpfend auch vielfach diskutiert, welche die tatsächlichen Methoden der Sozialen Arbeit sind. Herausragend im deutschsprachigen Raum ist hierbei natürlich das von Michael Galuske verfasste Werk: „Methoden der Sozialen Arbeit„, das mittlerweile bereits in der zehnten Auflage erschienen ist.
